
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Vorarlberger Turnerschaft 1946 als einziger Vorarlberger Turnverband gegründet. Ein wesentliches Merkmal ist die unpolitische Ausrichtung des Verbandes. Die VTS ist ein seit 1946 bestehender unpolitischer Verband und weist in ihrer über 65-jährigen Geschichte keine Nähe zu politischen Parteien oder weltanschaulichen Grundsätzen auf.
Die Statuten der Vorarlberger Turnerschaft stehen als Download zur Verfügung.

Die Vorarlberger Turnerschaft (VTS-LFT) ist die Landesorganisation des Österreichischen Fachverbandes für Turnen ÖFT in Vorarlberg. Dem Landesverband gehören 35 Turnvereine mit 9000 Mitgliedern an. Zweck des VTS ist die Pflege des allgemeinen Turnens und die Förderung des Leistungssports, insbesondere des Kunstturnens und der Rhythmischen Gymnastik. Eine 2001 eingeführte Wettkampf-Sportart ist das Team-Turnen.
Geschichte der VTS
2009 vergab der internationale Turnverband die erste „Gym for Life Challenge“ an die VTS.
2008 qualifizierte sich die Rhythmische Sportgymnastin Caroline Weber für die Olympischen Spiele in Peking.
2007 fand die Gymnaestrada in Vorarlberg mit 22.000 Aktiven aus 53 Nationen statt.
2004 fanden die Europameisterschaften im Team-Turnen in Dornbirn statt. Vorarlberg ist mit einem Team der TS Mäder und einer VTS-Auswahl (am Start als Sportgymnasium Dornbirn) vertreten.
2003 holte Kunstturner Marco Baldauf die erste Turn-Weltcupmedaille für Österreich. Weitere folgen.
2001: Kunstturner Thomas Zimmermann zeigte einen von ihm kreierten Sprung „Zimmermann-Sprung“ als Weltneuheit: Überschlag plus Doppelsalto mit Schraube.
2001 wurde die Sportart Team-Turnen in der VTS neu eingeführt.
1999 wurde das Landessportzentrum in Dornbirn in der dritten Erweiterungsphase durch eine Bodenturnhalle erweitert.
Die Kunstturn-Tage wurden von 1996 bis 1999 wiederbelebt und in der Dornbirner Messehalle ausgetragen. 1999 beteiligen sich die Olympiasieger Alexei Jurjewitsch Nemow und Swetlana Wassiljewna Chorkina. Auf Grund mangelnder Sponsoren wird diese Veranstaltung eingestellt.
Reinhard Blum (14-facher Staatsmeister) erreichte zwei Mal (Seoul 1988 und Barcelona 1992) das Olympia-Limit des Internationalnen Olympischen Komitees (IOC). Allerdings verwehrte ihm das Österreichische Olympische Komitee eine Teilnahme, indem es das Limit höher als das IOC ansetzte.
Die Vorarlberger Kunstturn-Tage (in Bregenz von 1969 bis 1994) wurden in den 1980-er und 1990-er Jahren als „Medico-Cup“ mit internationalen Top-Athleten durchgeführt. Das Finale wurde im Festspielhaus Bregenz ausgetragen.
1982 erhielten die Landeskader mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes des Landessportzentrums eine mit stehenden Geräten eingerichtete Kunstturnhalle mit Schaumstoffgruben.
1980 wurde im BORG Schoren auf Anregung des Landesturnwartes Otto Gratt ein erster Modellversuch eines Sportgymnasiums gestartet. Das Sportgymnasium ermöglicht den Turnern und Turnerinnen die Verbindung von Schule und Leistungssport.
Die VTS beteiligte sich 1975 mit einer Landes-Auswahl an der Gymnaestrada in Berlin.
1974 wurde das Training in der damals neuen VTS-Sparte Rhythmische Gymnastik aufgenommen.
Im Jahr 1970 wurde der erste Bauabschnitt des Landessportzentrums in Dornbirn (früher Landessportschule) eingeweiht. Die Vereine entsenden seitdem ihre besten Talente zum Kadertraining ins LSZ.
1960 beteiligten sich fünf Vorarlberger Turner an den Olympischen Spielen in Rom. 1965 beteiligte sich eine Gruppe der Vorarlberger Turnerschaft an der Gymnaestrada in Wien.
Hans Sauter beteiligte sich an vier Olympischen Spielen: London 1948, Helsinki 1952, Melbourne 1956 und Rom 1960.