„Ich möchte an allen vier Geräten eine fehlerfreie Übung zeigen“

Vom ersten Mehrkampf-Staatsmeistertitel vor Heimpublikum in Dornbirn über zwei Weltcup-Finalplätze in Antalya bis zur Weltmeisterschaft in Rotterdam: Für Leni Bohle ist 2026 schon jetzt ein besonderes Jahr. Mit viel Selbstvertrauen, einer guten Form und klaren Zielen reist die Kunstturnerin aus Hohenems zum Saisonhöhepunkt in die Niederlande. Im Kurzinterview spricht sie über ihre bisherigen Erfolge, den letzten Feinschliff und ihren großen Wunsch für die WM: vier saubere Übungen und die 50-Punkte-Marke knacken.

Leni, dein erster Mehrkampf-Staatsmeistertitel vor Heimpublikum in Dornbirn und zwei Weltcup-Finalplätze in Antalya – du hast heuer schon einiges erreicht. Wie viel Selbstvertrauen geben dir diese Erfolge für die bevorstehende WM in Rotterdam?

Die bisherigen Erfolge geben mir natürlich viel Selbstvertrauen. Ich kann mit einem guten Gefühl und viel Motivation zur WM fahren. Es ist schön zu sehen, dass sich die harte Arbeit auszahlt, und ich möchte dieses positive Gefühl auch nach Rotterdam mitnehmen.

Nur noch wenige Tage bis zur WM. Wie zufrieden bist du aktuell mit deiner Form? Sitzen die Übungen schon so, wie du dir das vorstellst, oder gibt es noch Details, an denen du bis Rotterdam arbeiten möchtest?

Ich bin mit meiner Form schon recht zufrieden. Die Übungen sitzen mittlerweile wieder einigermaßen gut, natürlich ist noch nicht alles ganz perfekt. In den letzten Tagen arbeiten wir deshalb noch gezielt an Kleinigkeiten und versuchen, die Übungen weiter zu verbessern, damit ich bestmöglich vorbereitet bin.

Eine Weltmeisterschaft ist immer etwas Besonderes. Mit welchen persönlichen Zielen reist du nach Rotterdam und was müsste passieren, damit du am Ende sagen kannst: Das war eine richtig erfolgreiche WM für mich?

Mein Ziel ist es, an allen vier Geräten eine saubere und fehlerfreie Übung zu zeigen. Wenn ich das schaffe und am Ende über 50 Punkte turne, wäre ich sehr zufrieden. Außerdem möchte ich bei der WM wieder viele Erfahrungen sammeln und mich weiterentwickeln.