Starke Einzelgeräte, aber Fehler bei der 2. Übung verhindern Spitzenplätze beim Princess of Hearts Cup
Beim 7. Princess of Hearts Cup in Korneuburg trafen Gymnastinnen aus ganz Österreich aufeinander. Für die Kadergymnastinnen aus Vorarlberg war der Wettkampf eine wichtige Standortbestimmung im nationalen Vergleich. Dabei zeigte sich jedoch bei den meisten Gymnastinnen ein ähnliches Bild: Einer gelungenen Übung folgte häufig eine deutlich fehleranfälligere Darbietung, was sich vor allem in der Gesamtwertung bemerkbar machte.
In der Eliteklasse startete Mathilda Schuler. Mit einer sehr gelungenen Bandübung sicherte sie sich den 1. Platz. Mit den Keulen belegte sie Rang 4, in der Gesamtwertung bedeutete das Platz 6.
Auch bei den Juniorinnen lagen die Leistungen zwischen starker erster Übung und Fehlern bei der zweiten Darbietung.
Coco Speckle überzeugte mit dem Band und gewann das Gerät, während sie mit dem Reifen Rang 4 belegte. In der Gesamtwertung wurde sie Vierte und verpasste dabei eine Medaille äußerst knapp – nur 0,033 Punkte trennten sie vom dritten Platz. Nica Peric erreichte mit dem Band Rang 2, musste beim Reifen jedoch einige Fehler in Kauf nehmen und belegte dort Platz 9, was insgesamt Rang 8 ergab. Sophia Lampert wurde Fünfte mit dem Band und Siebte mit dem Reifen, womit sie gesamt auf Platz 9 landete.
In der Jugendklasse 1 zeigte Rosalie Märk eine starke Ballübung und gewann dieses Gerät klar. Mit dem Reifen aber 2 Geräteverluste und Rang 8, in der Gesamtwertung erreichte sie mit Platz 3 das einzige Stockerl fürs Ländle. Vanessa Kessler belegte Platz 3 mit dem Reifen und Platz 4 mit dem Ball, was ihr Rang 5 in der Gesamtwertung einbrachte.
Adriana Mayr wurde Vierte mit dem Reifen und Neunte mit dem Ball, womit sie gesamt Platz 11 erreichte.
Der Wettkampf zeigte, dass wenn die Übungen gelingen, sind die Vorarlberginnen voll dabei, jedoch Fehler und Geräteverluste in der zweiten Übung verhinderten bessere Gesamtplatzierungen.
Entsprechend diente der Bewerb vor allem als wichtiger Schritt, um die Programme weiter zu stabilisieren und für kommende Wettkämpfe mehr Konstanz zu erreichen.